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Mangavorstellung: Ein schicksalhafter Bund mit dem Fuchs - Band 1 von Yuki Shiraishi


Iroha ist eine Maus und als solches an ihren Mäuseohren zu erkennen. Bedauerlicherweise hat sie damit in der Gesellschaft einen schlechten Stand, denn mehr als eine Sklavin ist sie nicht. Dementsprechend kümmert sich niemand um ihre Wünsche und Hoffnungen. Und erst recht erlauben sich die höheren Kasten einer Maus gegenüber alles.

Zum ersten Mal begegnet man ihr in einem Kerker und dort verdankt sie es dem Rotfuchs Yakumo, dass sie nicht weiter gequält wird. Der Besitzer eines Gasthofes kauft Iroha und findet schnell gefallen an ihr und ihrer wiederspenstigen Art. Denn im Grunde will Yakumo auf den ersten Blick auch nichts anderes als Iroha besitzen. In Wahrheit wünscht sich der Rotfuchs jedoch offenbar fiel mehr. Insbesondere, als Irohas Zustand sich verschlechtert. Da will er sie zur Braut nehmen. Was genau das allerdings bedeutet, lässt Yakumo unerklärt. Stattdessen stellt er Iroha einen Begleiter zur Seite: Einen kleinen Vogel, welcher der Braut das Leben so angenehm wie möglich machen soll. Nur hat Yakumo die Rechnung ohne der besagte Braut gemacht und somit wird er recht schnell mit seiner Geduld auf die Probe gestellt.


Die Story ist wirklich hübsch umgesetzt mit den Tierwesen, die ein klein wenig an die Serie Grimm erinnern. Zudem sind die Details sehr genau ausgearbeitet und der Witz kommt trotz dem recht ernsten Thema der Kastenunterdrückung keineswegs zu kurz. Iroha und Yakumo schenken sich dabei nichts und stacheln sich zuweilen gegenseitig an.


Fazit: Eine sehr schöne und berührende Geschichte, bei der man auf jeden Fall erfahren will, was genau es mit der Braut auf sich hat.

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