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  • Monika Grasl

Buchvorstellung: Wenn Leichenfresser lieben von Marius Kuhle


Das erste was mich bei dem Buch angesprochen hat war der Titel. Vor allem die Worte Horromantasy meets Grusical. Darunter würde man sich vermutlich vorstellen, dass die überwiegende Zeit der Dialog abläuft wie bei einem Musical mit sehr viel Gesang und hektischen Bewegungen. Aber weit gefehlt, die Story baut sich erstaunlich ruhig auf und bekommt bereits ab dem 4. bzw. 5. Kapitel sein Tempo vorgelegt, das es auch bis zum Ende durchhält.

Dabei wird der Fokus der Geschichte auf den Friedhofswärter Kevin Clemens Jung gelegt. Man erfährt, was sich auf einem Friedhof des Nachts zuweilen so abspielt und auch was unter der Erde vor sich geht. Dabei setzt der Autor nicht auf den nach Blut haschenden Effekt. Natürlich gehört dies zu einem Horrorroman unweigerlich dazu, aber die Augenblicke, wo man sagen würde es schüttelt einen vor Ekel und man kann nicht weiterlesen die bleiben aus bzw. halten sich in einem Rahmen, der an die alten schwarz-weiß Horrorfilme erinnert. Wo vieles auch zu einem Teil der Fantasie überlassen wird und was das Lesen des Buches zu einem Erlebnis werden lässt.

Zudem fällt es wirklich sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen, da der Schreibstil einen kontinuierlich an die Seiten bindet und zudem die Länge der Kapitel so angenehm gewählt ist, dass man mit Infos nicht überhäuft wird.

Fazit: Ein tolles Buch, das eine interessante Story mit Guhlen vereint - Figuren, die man in der Fantasy nicht allzuoft antrifft und dann erst gar nicht in diesem Zusammenhang. Wer übrigens noch ein Buch für Halloween sucht, der wird damit seine Freude haben.

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