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  • hoellenfuerstin

Buchvorstellung: Beutezeit - Manche Legenden sind wahr von Lee Murray


Im Urwald von Neuseeland wird ein Goldnugget gefunden. Damit alleine ist schon die Basis für den Einstieg in den Roman vorhanden, währe da nicht auch noch der Umstand, dass Touristen immer wieder verschwinden.

Als die Regierung beschließt ein Spezialteam zur Untersuchung der Goldvorkommen und möglicher Schürfrechte auszuschicken sieht die Armee den passenden Moment, um eine Truppe rund um Taine McKenna mit auf den Weg zu senden. Offiziell sollen sie Dr. Jules Asher, Dr. de Haas und die übrigen Forscher vor den Rebellen im Urwald beschützen. Was so einleuchted klingt wird aber recht schnell zu einem Wettlauf auf Leben und Tod.


Die Autorin setzt hier Neuseeländische Mythen in einen ganz neuen Kontext. Der Tanhiwa als zentraler Ausgangspunkt verlangt dem Leser schon einiges an Nervenstärke ab, wenn man der Gruppe quer durch den Urwald folgt und dabei ständig das Gefühl hat verfolgt zu werden.


Bei den Figuren hat sich die Autorin sichtlich mühe gegeben, jedoch noch nicht alle Karten ausgespielt. McKenna ist, wie ein Blick zum großen A werfend ermöglicht, die Hauptperson ihrer Taine McKenna Adventures. Der Mann hat schon was, wenn sich einer Kreatur stellt und zugleich damit beschäftigt ist sich mit Leuten wie de Haas herumschlagen zu müssen.

Wie bei allen Büchern, so gibt es auch hier die liebenswerten Figuren mit denen man mitzittert und dann solche, wo man sich fragt, wann verschwindet derjenige endlich von der Bildfläche. Wenn ein Autor dieses Gefühl im Leser wecken kann, dann hat er seinen Job wirklich gut gemacht.


Fazit: Bei Beutezeit handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, die bis jetzt auf Englisch schon mal 3 Bücher zu verzeichnen hat. Dementsprechend klaffen hier noch einige Lücken bei McKenna, die sicherlich in den nachfolgenden Werken weiter gefüllt werden.

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