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  • hoellenfuerstin

Mangavorstellung: Vinlandsaga 1 von Makoto Yukimura


Das 11. Jahrhundert, in diesem Zeitraum ist Band 1 von Vinlandsaga angesiedelt und so erlebt man gleich mal den ersten Kampf im Reich der Franken. Askeladd, ein angesehener Wikingeranführer, beschließt sich kurzfristig mit einem Haufen Franken zu verbünden und eine ebenfalls fränkische Stadt anzugreifen. Da Askeladd allerdings nicht selbst verhandeln will schickt er einen Jungen als Unterhändler auf den Weg: Thorfinn. Über ihn weiß man zunächst nichts, bis zu jenem Zeitpunkt, da er Askeladd den Kopf des städtischen Anführers vor die Füße wirft und diesen zu einem Kampf auffordert. Askeladd nimmt an, trickst Thorfinn jedoch mit Worten über dessen Kindheit aus und gewinnt den Kampf. Bloß, dass er Thorfinn trotzallem am Leben lässt.

An dieser Stelle erlebt man einen Rückblick auf Thorfinns Vergangenheit und Kindheit, als er auf Island lebte. Noch wird nicht viel geschildert, außer, dass sein Vater wohl ein sehr angesehener Krieger in Norwegen war und nun ein neuerlicher Krieg gegen die Engländer ausgebrochen ist.


Die Story fängt hier also erst wirklich an und genau da endet sie aber auch in diesem ersten Band. Somit bleibt man erstmal mit wenigen Informationen zurück. Da die Reihe aber schon sehr weit fortgeschritten ist wird klar, dass die Geschichte sich ab diesem Punkt wohl zu einem großen Teil auf zwei Zeitebenen abspielen wird.

Dabei ist zu sagen, dass man, als Fan von Vikings, damit durchwegs auf seine Kosten kommt. An Schlachten mangelt es nicht und ebenso wenig an mythologischen Geschichten rund um die Midgardschlange und das sagenumwobene Vinland. Ein Ort, welcher offenbar so großartig ist, dass sogar Thorfinns Onkel danach strebt ihn erneut zu erblicken.

Zimperlich sollte man jedoch nicht sein, denn an Leichen und Augäpfeln, die auf Pfeilen stecken wird hier nicht gespart.


Fazit: Für Fans der nordischen Saga und Historienbegeisterte ist dies genau die richtige Reihe, um sich voll und ganz dem Wikingertum zu verschreiben.

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