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  • Merfyn

Merfyn fragt - Protagonisteninterview zum 5. Band 20/26


Ich bin ja schon vor vielen Königen aufgeschlagen. Paimon hingegen ist … Ja, kaum zu beschreiben und wenn man es versucht wird es der Situation und Gestalt alles andere als gerecht. Das fängt wohl schon dabei an, wenn er von sich in der Mehrzahl spricht.


„König Paimon, es ehrt mich, dass Ihr mich in Eurer Stadt willkommen heißt. Obwohl es schon etwas ruhig hier erscheint, oder?“

„Findest du, Bote. Uns gefällt dieser Umstand. Er beruhigt Unsere Nerven und lässt Uns zu innerer Einkehr kommen.“


„Wow, was habt Ihr denn für ein Gras geraucht?“

„Wie bitte?“


„Ach nichts. Euch gefällt also die Stille. Sollte das Eurer Ansicht nach auch so bleiben?“

„Wenn man Unsere geschätzte Meinung wissen will – ja. Der bedauerliche Faktor ist jedoch, dass nach Unserer geschätzten Meinung nie gefragt wurde. Uns erscheint es ohnehin so, als hätte die Autorin einfach mit dem Finger auf die Karte gezeigt und ist dabei zu dem Entschluss gekommen diese Gegend muss man noch miteinbeziehen. Ein verabscheuungswürdiger Faktor, aber noch können Wir es nicht ändern.“


„Ihr würdet aber gerne?“

„Wenn sich die Möglichkeit ergeben hätte ja. So bleibt Uns nichts Anderes übrig als Uns den Gegebenheiten anzupassen. Wir werden es überstehen und gewiss überleben.“


„Und andere? Werden die auch überleben?“

„Das bleibt wohl abzuwarten. Wir können uns nicht um die Belange von allen kümmern. Unsere eigene Stadt hat Vorrang vor allem anderen. Jetzt geh, Bote. Man wird dich aus der Stadt bringen und dann zieh deiner Wege. Wir mir zu Ohren kam warten noch einige auf dich, die sich unterhalten wollen.“


Unrecht hat der werte König nicht. Da gibt es tatsächlich einige, die noch auf mich warten genauso wie der nächste Mittwoch.

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