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  • Merfyn

Merfyn fragt - Protagonisteninterview zum 5. Band 25/26


Beinahe wäre er mir durch die Finger geschlüpft, aber ich habe ihn doch noch gefunden und irgendwie scheint es bestimmend für das eigentliche Ende zu sein, dem wir mit großen Schritten entgegenschreiten.


„Raphael, du hast diesmal deinen ersten großen Auftritt und es dazu noch nicht mal leicht.“

„Wen wundert das bei der Gesellschaft.“


„Mir wurde zugetragen, dass es auch an dem Umstand liegt, dass du es dir selbst mehr als schwer machst.“

„Das ist ja wohl der größte Schwachsinn, den ich bisher gehörte habe. Die einzige Person, die mir das Leben schwer macht ist gerade nicht anwesend, aber anstrengend genug, selbst wenn sie nicht da ist.“


„Kann ich mir vorstellen. Du bist ja auch nicht gerade ein großer Freund dieser Person.“

„Nein. Und ehrlichgesagt bin ich auch nicht gerade ein großer Freund von dir oder der allgemeinen Lage, weil es einfach nicht notwendig gewesen wäre und das ganze ohnehin bloß auf einer böswilligen Situation beruht. Nämlich ganz einfach deswegen, weil ein Dämon irgendwas fordert, dass ihm nicht zusteht.“


„Na ja, aber irgendwie gebührt es ihm schon, dass kannst du ja wohl nicht abstreiten.“

„Ach bitte, dass liegt doch schon eine Ewigkeit zurück. Ich renn doch auch nicht durch die Gegend und weine mich an jeder Ecke und bei allen über mein Leben aus.“


„Ist ja auch schwer, wenn man eh im Himmel sitzt und sich ein schönes Leben macht.“

„Du glaubst so sieht mein Alltag aus? Dass ich es mir gemütlich mache?“


„Etwa nicht?“

„Nein! Ich habe ständig irgendeine scheiß Arbeit und jetzt habe ich keine Lust mehr auf den ganzen Mist. Also verschwinde.“


Dämlicher Idiot. Ich mag ihn nicht. Soll er sich doch in sein himmlisches Reich scheren. Einer liegt noch vor mir und diesen muss ich nun aufsuchen, um diese Staffel zu einem Abschluss zu bringen.

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